✦ Immobiliardarlehen · Seit 2013 in Frankfurt

Baufinanzierung in Frankfurt am Main

Kauf, Neubau, Anschlussfinanzierung oder Kapitalanlage: Wir strukturieren Ihre Immobilienfinanzierung so, dass sie auch in zehn Jahren noch passt – und vergleichen dafür über 50 Banken, Sparkassen und Versicherer.

50+Bankpartner im Vergleich
13+Jahre am Frankfurter Markt
24 hbis zur Ersteinschätzung
0 €Kosten für Sie

Eine Baufinanzierung in Frankfurt ist selten eine reine Zinsfrage. Wer hier kauft, konkurriert um knappen Bestand, muss Objekte schnell einschätzen können und braucht eine Bank, die zum jeweiligen Fall passt – zur vermieteten Altbauwohnung im Nordend genauso wie zum Neubau im Europaviertel oder zum Mehrfamilienhaus in Bornheim.

Genau das ist unsere Ausgangslage: SoWo Immobilien GmbH ist seit 2013 als Immobilienunternehmen in Frankfurt tätig – Verkauf, Verwaltung und seit 2015 auch Finanzierung. Wir bewerten also nicht nur Ihre Bonität, sondern auch das Objekt, das Sie finanzieren wollen.

Was wir für Sie übernehmen

  • Bedarfsanalyse: realistisches Budget, Eigenkapitaleinsatz, monatlich tragbare Rate – bevor Sie ein Objekt zusagen.
  • Bankenvergleich: Anfrage bei den Instituten, die zu Ihrem Profil passen – Geschäftsbanken, Sparkassen, Volksbanken, Versicherer und Direktbanken.
  • Objektprüfung: Einschätzung von Marktwert, Beleihungswert, Mietsituation und typischen Fallstricken (Erbpacht, Sanierungsstau, Teilungserklärung, WEG-Beschlüsse).
  • Förderung: Prüfung, ob KfW- oder hessische Förderprogramme in Ihre Struktur passen und mit dem Bankdarlehen kombinierbar sind.
  • Abwicklung: Zusammenstellung der Unterlagen, Kommunikation mit Bank und Notar, Begleitung bis zur Auszahlung.
Für Sie kostenlos

Beratung und Vermittlung sind für Sie kostenfrei. Wir werden im Erfolgsfall von der finanzierenden Bank vergütet. Die Erstanfrage erfolgt konditionsneutral und wirkt sich nicht auf Ihren Schufa-Score aus.

Was Frankfurt bei der Finanzierung besonders macht

Drei Punkte tauchen bei fast jeder Frankfurter Finanzierung auf:

1. Hohe Kaufpreise, hoher Eigenkapitalbedarf

Frankfurt gehört zu den teuersten Wohnungsmärkten Deutschlands. Der absolute Eigenkapitalbedarf ist damit deutlich höher als im Bundesschnitt – und weil die Kaufnebenkosten prozentual anfallen, wachsen sie mit dem Kaufpreis mit. Wer knapp kalkuliert, sollte vorher wissen, welche Banken überhaupt über 90 % Beleihungsauslauf gehen.

2. Altbau und Sanierungspflichten

Ein großer Teil des Frankfurter Bestands stammt aus der Gründerzeit oder den Nachkriegsjahrzehnten. Für die Bank ist entscheidend, welcher Instandhaltungsstau im Objekt steckt und was die WEG bereits beschlossen hat. Für Sie ist entscheidend, dass anstehende Sanierungskosten von Anfang an mitfinanziert werden – nachträglich ist das deutlich teurer.

3. Vermietete Objekte und Kapitalanlagen

In Frankfurt wird ein erheblicher Teil der Wohnungen als Kapitalanlage gekauft. Dann rechnen Banken anders: Mieteinnahmen werden nur teilweise angerechnet, Mietausfallrisiken werden abgezogen, und die Objektqualität bekommt mehr Gewicht als bei der selbstgenutzten Wohnung. Hier hilft, dass wir Ist- und Sollmieten im Frankfurter Markt einschätzen können.

Kaufnebenkosten in Hessen – konkret gerechnet

Die Nebenkosten müssen Sie in der Regel aus Eigenkapital tragen. In Hessen liegt die Grunderwerbsteuer bei 6,0 % des Kaufpreises – einer der höchsten Sätze in Deutschland. Ein Beispiel für einen Kaufpreis von 500.000 €:

PositionSatzBetrag
Grunderwerbsteuer Hessen6,0 %30.000 €
Notar und Grundbuchamtca. 1,5–2,0 %ca. 9.000 €
Maklerprovision (Käuferanteil, Beispiel)2,38 % inkl. USt.11.900 €
Summe Nebenkostenca. 10 %ca. 50.900 €
Rechnen Sie mit rund 10 % Nebenkosten

Bei 500.000 € Kaufpreis brauchen Sie also etwa 51.000 € nur für Steuern, Notar und Provision – zusätzlich zu dem Eigenkapital, das in den Kaufpreis fließt. Die Maklerprovision wird beim Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses durch Verbraucher zwischen Käufer und Verkäufer geteilt (§§ 656a ff. BGB); die Höhe ist Verhandlungssache.

Modellrechnung, keine Rechts- oder Steuerberatung. Notarkosten sind gesetzlich gestaffelt und hängen vom Einzelfall ab (z. B. Grundschuldbestellung).

Eigenkapital, Beleihungsauslauf und Zins

Der Zins, den eine Bank anbietet, hängt stark am Beleihungsauslauf: dem Verhältnis von Darlehen zu Beleihungswert des Objekts. Je niedriger dieser Wert, desto günstiger die Kondition. Grobe Orientierung:

  • bis 60 % – die günstigsten Konditionsklassen
  • bis 80 % – der Standardfall bei solider Eigenkapitalquote
  • bis 90–100 % – möglich, mit merklichem Zinsaufschlag
  • über 100 % (Nebenkosten mitfinanziert) – nur bei sehr guter Bonität und nicht bei jeder Bank

Wichtig: Der Beleihungswert ist nicht der Kaufpreis. Banken setzen Sicherheitsabschläge an. Wer in Frankfurt in einem umkämpften Bieterverfahren über Marktwert kauft, merkt das sofort an der Finanzierungsquote – ein Grund, Objekt und Finanzierung zusammen zu prüfen.

Zinsbindung und Tilgung richtig wählen

Zwei Entscheidungen bestimmen, wie sicher Ihre Finanzierung ist:

Zinsbindung

Sie legt fest, wie lange Ihr Zinssatz garantiert ist – üblich sind 10, 15, 20 oder mehr Jahre. Längere Bindungen kosten Zinsaufschlag, geben aber Planungssicherheit. Ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht nach § 489 BGB erlaubt Ihnen, das Darlehen nach zehn Jahren mit sechs Monaten Frist zu kündigen – auch bei einer 20-jährigen Bindung. Sie haben also nach zehn Jahren immer eine Ausstiegsoption, umgekehrt aber nicht.

Tilgung

Die anfängliche Tilgung entscheidet, wie schnell Sie schuldenfrei werden. Beispiel: 400.000 € Darlehen, 3,50 % Sollzins:

Anfängliche TilgungMonatsrateRestschuld nach 10 Jahren
1,0 %1.500,00 €352.189 €
2,0 %1.833,33 €304.378 €
3,0 %2.166,67 €256.567 €

333 € mehr Rate im Monat bedeuten hier fast 48.000 € weniger Restschuld nach zehn Jahren – und damit eine wesentlich bessere Verhandlungsposition bei der Anschlussfinanzierung. Deshalb empfehlen wir bei aktuellen Zinsniveaus in der Regel mindestens 2 % Anfangstilgung, sofern die Rate es zulässt. Rechnen Sie Ihre eigene Konstellation im Kreditrechner mit Tilgungsplan durch.

Worauf wir im Vertrag achten

Kostenlose Sondertilgung (üblich: 5 % p. a.), Möglichkeit zum Tilgungssatzwechsel, Bereitstellungszinsfreie Zeit bei Neubau oder Sanierung, und die Frage, ob Teilauszahlungen ohne Zusatzkosten möglich sind. Diese Punkte sind bei ähnlichem Zins oft mehr wert als 0,05 % Zinsunterschied.

Unterlagen-Checkliste

Je vollständiger die Unterlagen, desto schneller die Zusage. Für Angestellte:

  • Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate
  • Einkommensteuerbescheid des letzten Jahres
  • Personalausweis (Vorder- und Rückseite)
  • Nachweis über Eigenkapital (Kontoauszüge, Depotauszug)
  • Aufstellung bestehender Kredite und Leasingverträge

Zum Objekt:

  • Exposé, Grundriss, Wohnflächenberechnung
  • Grundbuchauszug, Flurkarte
  • bei Wohnungen: Teilungserklärung, letzte drei WEG-Protokolle, Wirtschaftsplan, Höhe der Instandhaltungsrücklage
  • bei Vermietung: Mietverträge und Mieteinnahmenaufstellung
  • Energieausweis

Selbstständige und Freiberufler brauchen andere Nachweise – dazu finden Sie Details auf der Seite Baufinanzierung für Selbstständige.

Der Ablauf in fünf Schritten

  1. Erstgespräch (ca. 30 Minuten) – telefonisch, digital oder bei uns an der Zeil. Wir klären Vorhaben, Eigenkapital und Rahmen.
  2. Machbarkeit und Budget – Sie erhalten eine belastbare Aussage, welcher Kaufpreis realistisch finanzierbar ist. Diese Aussage brauchen Sie, bevor Sie bieten.
  3. Bankenvergleich – wir fragen die passenden Institute an und legen Ihnen die Angebote vergleichbar aufbereitet vor: Sollzins, Effektivzins, Rate, Restschuld, Sondertilgung, Nebenbedingungen.
  4. Antrag und Zusage – wir stellen die Unterlagen zusammen und begleiten die Prüfung bis zur verbindlichen Finanzierungsbestätigung.
  5. Notar und Auszahlung – Grundschuldbestellung, Abstimmung der Auszahlungsvoraussetzungen, Termine.

Häufige Fragen

Was kostet die Baufinanzierungsberatung bei SoWo?
Für Sie nichts. Beratung, Bankenvergleich und Abwicklung sind kostenfrei; wir werden im Erfolgsfall von der finanzierenden Bank vergütet. Es gibt keine Beratungs- oder Bearbeitungsgebühr und keine Verpflichtung, ein Angebot anzunehmen.
Wie viel Eigenkapital brauche ich in Frankfurt?
Als Orientierung: die Kaufnebenkosten von rund 10 % des Kaufpreises sollten aus Eigenmitteln kommen, idealerweise zusätzlich 10–20 % des Kaufpreises. Finanzierungen mit weniger Eigenkapital sind möglich, kosten aber Zinsaufschlag. Ohne jedes Eigenkapital wird es in Frankfurt wegen der 6 % Grunderwerbsteuer schwierig.
Wie schnell bekomme ich eine Finanzierungsbestätigung?
Eine erste Einschätzung erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden. Eine belastbare Finanzierungsbestätigung für den Makler ist bei vollständigen Unterlagen meist in wenigen Arbeitstagen möglich, die endgültige Zusage abhängig von der Objektprüfung der Bank.
Beeinflusst die Anfrage meinen Schufa-Score?
Nein. Wir starten mit einer konditionsneutralen Anfrage. Erst wenn Sie ein konkretes Angebot weiterverfolgen möchten, wird eine Kreditanfrage gestellt – und das besprechen wir vorher mit Ihnen.
Kann ich eine vermietete Wohnung als Kapitalanlage finanzieren?
Ja, das ist einer unserer Schwerpunkte. Bei Kapitalanlagen prüfen Banken Mietrendite, Mietvertragslage und Objektzustand besonders genau. Da wir aus dem Immobiliengeschäft kommen, können wir Ist- und Sollmieten sowie Bewirtschaftungskosten im Frankfurter Markt realistisch einordnen.
Finanzieren Sie auch außerhalb von Frankfurt?
Ja, im gesamten Rhein-Main-Gebiet – unter anderem Offenbach, Bad Homburg, Oberursel, Hanau, Maintal, Kronberg und den Main-Taunus-Kreis. Einen Überblick finden Sie auf unserer Seite Baufinanzierung Frankfurt und Umgebung.

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Bevor Sie ein Angebot abgeben: Budget klären

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